© Fotos Klaus Luginsland




Ausstellung - Lust am Auto

Landesmuseum für Technik und Arbeit, Mannheim
15.9.2004 - 1.5.2005

Projektleitung:
Dr. Kurt Möser
Dr. Rüdiger Seltz
Prof. Dr. Gert Schmidt
Gestaltung: Tina Kitzing

 

 

Das Landesmuseum zeigt in dieser Sonderausstellung die Geschichte des Autos, als Kult und Faszinationsobjekt in der Zeit von 1950 bis zur Gegenwart.

Für viele ist das Auto mehr als ein technischer Gegenstand und mehr als ein einfaches Transportmittel: es ist eine persönliche Mobilitätsmaschine, ein sich bewegendes Kunstwerk, ein Lifestyle-Objekt. Das Auto ist Erlebnis, Emotion, Lust und Last. Es spricht alle unsere Sinne an und für nicht wenige ist ihr Auto der Mittelpunkt ihres Lebens.







Bei der Entdeckungsreise durch die Welt des motorisierten Lebens kann der Besucher viel über sich und die oft verborgene Lust am Auto erfahren.

Der erste Ausstellungsbereich zeigt verschiedene Epochen des Automobilismus ab 1945 bis zur Gegenwart - vom simplen Transportmittel bis zur aufgerüsteten Mobilitätsmaschine.

Ein weiterer Bereich zeigt, dass die Liebesaffäre der Deutschen auch dazu führen kann, dass vielen ihr Auto fast heilig ist. In diesem "sakral" gestalteten Raum kann der Besucher ungewöhnliche Blicke auf die "Heiligsprechung" des Autos werfen, bevor er zu der Idee des "Auto an sich" gelangt.

Dem Besucher bietes sich eine überraschende Reise durch das Auto, eingeteilt in die wichtigsten Raumkomponenten: Kofferraum, Rücksitzbank, Vordersitze mit Lenkrad und Armaturenbrett, dem Motor, die Aussenkarosserie - all diese Autoräume bilden eigene, grossdimensionierte und begehbare Ausstellungsbereiche, die alle Sinne des Besuchers ansprechen.

Am Ende steht der Besucher im Licht der Frontscheinwerfer, die die Zukunft der Automobilisierung visionär beleuchten.